Unser Fokus

Die Jacobs Foundation investiert in die Zukunft junger Menschen, damit sie zu sozial verantwortungsbewussten und produktiven Mitgliedern der Gesellschaft heranwachsen. Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen Jugendliche bessere Entwicklungsmöglichkeiten sowie gerechteren Zugang zu Bildung. Alle Kinder sollen ihr Potenzial ausschöpfen können – unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Wohnort oder dem Einkommen der Eltern.

Im Rahmen unserer Strategie 2030 werden wir daher über die nächsten zehn Jahre eine halbe Milliarde Schweizer Franken investieren. Auf diese Weise wollen wir Kindern und Jugendlichen wirksames Wissen, anwendbare Fähigkeiten und die richtigen Einstellungen vermitteln. Mit passenden Tools und mehr Chancengerechtigkeit sollen Kinder ihr Lernpotenzial ausschöpfen und gemeinsam erfolgreich sein können.

Factsheet Jacobs Foundation Strategy 2030

 

Die Entwicklung unseres Gehirns und unseres Wissens wird von kulturellen, sozialen, emotionalen und biologischen Faktoren bestimmt, die zu individuellen Unterschieden in der Lernfähigkeit und den Lernergebnissen beitragen. Sie beeinflussen, wie viel und wie gut Kinder lernen und wie gut sie das Gelernte auf neue Situationen übertragen können. Diese Unterschiede beim Lernen wollen wir besser verstehen und berücksichtigen.

Die Konzepte des Individualisierten und personalisierten Lernens sowie adaptiven Unterrichts haben in den Bildungswissenschaften und der pädagogischen Psychologie eine lange Tradition. Dennoch gibt es bisher nur sehr wenige empirisch belegte Erkenntnisse dazu, wie man individualisiertes Lernen und adaptiven Unterricht an Schulen umsetzen kann und unter welchen Voraussetzungen diese Konzepte wirkungsvoll sind. Viele Bildungseinrichtungen schaffen es nicht, auf individuelle Unterschiede einzugehen und Kinder umfassend zu fördern. Daher lautet eine zentrale Frage: Wie können Lernen und Unterricht für grosse Klassengrössen so ausgerichtet werden, dass gleichzeitig die individuellen Bedürfnisse der Kinder berücksichtigt werden?

Wir wollen ein besseres Verständnis dafür entwickeln, wie sich Vielfalt und individuelle Unterschiede auf das Lernen auswirken und wie man diese Erkenntnisse in der Praxis umsetzen kann. Dabei interessiert uns auch der Einsatz neuer Bildungstechnologien, die sowohl für die Anwendung in Schulen als auch für die empirische Forschung neue Möglichkeiten eröffnen.

Unser Ansatz

Mit einer Kombination aus exzellenter Forschung, sozialer Innovation und weltweitem Unternehmertum baut das Programm-Portfolio „Learning Minds“ die globale Forschungs- und Evidenzbasis aus und gestaltet die Zukunft von Lernen und Entwicklung mit. Beim Aufbau von Partnerschaften, Kooperationen und branchenübergreifenden Gruppen vertrauen wir auf unsere langjährige Erfahrung und die klügsten Köpfe. So können neue Ideen und Lösungen rund um das menschliche Lernen entwickelt werden. Gleichzeitig pflegen wir ein internationales Netzwerk führender Experten auf dem Gebiet der Entwicklung und des Lernens von Kindern.

Unser Programm-Portfolio “Learning Minds” stützt sich auf neueste Forschungserkenntnisse und ermöglicht globale und lokale Koalitionen rund um die wichtigsten Fragen der Kinder- und Jugendentwicklung. Das erreichen wir durch die folgenden Programme: die Jacobs Foundation Conference, die Klaus J. Jacobs Awards, das Jacobs Foundation Research Fellowship Program und das Jacobs Network.

Bei Schuleintritt verfügen Kinder über ganz unterschiedliche kognitive, emotionale und soziale Fähigkeiten, die ausschlaggebend dafür sind, wie gut und schnell sie lernen. Da diese individuellen Unterschiede bereits früh auftreten, konzentrieren wir uns besonders darauf, Lernmöglichkeiten in den frühen Jahren und beim Übergang in die Grundschule besser zu verstehen.

Diese Unterschiede treten allerdings nicht nur beim Schulstart auf: Über die Schuljahre hinweg werden Lehrerinnen und Lehrer mit unterschiedlichen Bedürfnissen konfrontiert, die sich aufgrund der Entwicklung der Kinder auch immer wieder verändern. 

Angesichts radikaler gesellschaftlicher Veränderungen sind Lernumfelder und Bildungssysteme oft nicht in der Lage, das individuelle Lernpotenzial der Kinder zu fördern. Lehrmethoden und Lehrmittel unterscheiden sich stark. Sie sind unter anderem von den Ressourcen und der regionalen Lehrerausbildung abhängig. In ressourcenstarken Ländern, wie der Schweiz, vermitteln die Schulsysteme erfolgreich grundlegende kognitive Fähigkeiten. Sie tun sich jedoch häufig damit schwer, auf die individuellen Lernbedürfnisse der Kinder einzugehen. In ressourcenschwachen Ländern, wie der Elfenbeinküste, konnte die allgemeine Leistung der Schülerinnen und Schüler erfolgreich verbessert werden, indem der Unterricht auf die unterschiedlichen Leistungsniveaus der Kinder ausgerichtet wurde. Eines unserer erfolgreichsten Programme, Teaching at the Right Level (TarL), zeigt dies eindrucksvoll auf.

Unser Ansatz

Mit unserem Fokus “Learning Schools” unterstützen wir Schulen in der Gewinnung und Umsetzung von wissenschaftlichen Erkenntnisse sowie im Austausch und in der Anwendung von bewährten Methoden. In Zusammenarbeit mit privaten und öffentlichen Schulen sowie Forschenden wollen wir weltweit in neue Bereiche des Lernens vorstossen sowie vielversprechende Ansätze sorgfältig testen und weiterentwickeln. Wir werden Best-Practice-Beispiele aus Unterricht und Schulmanagement kodifizieren und Schulen, Behörden sowie Unternehmen und andere Bildungsanbieter systematisch bei der Anwendung unterstützen.

Unser Ziel ist die Förderung eines globalen Schulsystems, das die Entstehung und Verbreitung von Forschung und Best Practice ermöglicht, den Wissensaustausch zwischen Schulen, Schulnetzwerken und Ländern stärkt und die Einführung neuer Technologien auf aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse stützt.

Bis 2030 möchten wir mit diesen Erkenntnissen zehn Prozent aller Schulen weltweit erreichen; das sind rund 500’000 Institutionen. Dabei wollen wir Schulleitungen bei der flächendeckenden Etablierung von bewährten und erwiesenermassen wirksamen Methoden unterstützen.

Unser Portfolio “Learning Schools” besteht aus drei ineinander übergreifenden Programmen, die wir global und in ausgewählten Ländern umsetzen: “School Evidence for Adaptive Learning” (SEAL) fördert die Gewinnung wissenschaftlicher Erkenntnisse und die Anwendung durch Schulpraktiker; das “School Knowledge and Innovation Learning Lab” (SKILL) erhebt und verbreitet wissenschaftlich anerkannte Innovationen für den Unterricht; “Scientific Capital” (SciCap) fördert erkenntnisgestützte Entscheidungen von EdTech-Investoren, Kunden und politischen Entscheidungsträgern. 

Lernen vollzieht sich immer in einem grösseren Rahmen. Einzelne Personen und Institutionen interagieren, lernen und entwickeln sich innerhalb ihrer Gesellschaft kontinuierlich weiter. Gesellschaften schaffen Systeme, wie beispielsweise Bildungssysteme, um individuelle Entwicklungen zu ermöglich sowie Fortschritt zu fördern und ihre Zukunft zu sichern. Doch diese Systeme funktionieren nicht immer wie beabsichtigt.

Unsere Programme, TRECC in der Elfenbeinküste und Early Childhood in der Schweiz, haben uns gezeigt, dass Änderungen auf systemischer Ebene die grösste Wirkung erzielen. Dies gilt speziell für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, aber auch für Gesellschaften ganz allgemein. 

Zwar sind häufig die nötigen Kenntnisse, Erfahrungen und Mittel für einen Wandel der Bildungssysteme vorhanden. Jedoch sind sie oft isoliert voneinander und verteilt auf Wissenschaftler und verschiedene Entscheidungsträger aus Bildung, Privatwirtschaft, Schulen, Organisationen, Verbände und Interessengruppen sowie Förderer und Investoren in verschiedenen Regionen.

Wir wollen die verschiedenen Akteure zusammenbringen und die relevanten Institutionen und Bereiche zu einem grösseren Ganzen verknüpfen. Durch einen solchen Zusammenschluss von Organisationen und Partnern, die gemeinsam agieren und Mittel einsetzen, werden die gewünschten Veränderungen eher erreicht, als dies Einzelpersonen oder einzelnen Akteuren möglich wäre.

Unser Ansatz

Mit unserem Fokus auf “Learning Societies” setzen wir uns für evidenzbasierte Entscheidungen auf politischer Ebene und in Unternehmen ein. Das Programm-Portfolio “Learning-Societies” verfolgt in ausgewählten Ländern den Aufbau von zuverlässigen und dynamischen Gemeinschaften bestehend aus unterschiedlichen Interessenvertretern und Entscheidungsträgern. Diese Gemeinschaften gewinnen und nutzen Erkenntnisse, mobilisieren Ressourcen und tragen mit Programmen, Richtlinien und Praktiken zur fortlaufenden Verbesserung von Systemen bei.

Wir wollen Koalitionen verschiedener Akteure aufbauen, um Ressourcen auszubauen und Kräfte zu bündeln sowie öffentliche und private Zielsetzungen aufeinander abzustimmen. Wir steigern das Wissen, die Kapazität und die Bereitschaft von Regierungen, Wirtschaft, Schulen und sozialen Einrichtungen, sich für wirksame Bildungspolitik und -massnahmen einzusetzen, sie zu gestalten, durchzuführen und gemeinsam auszubauen. Hierfür werden wir weiterhin Grant Matching-Mechanismen und innovative Finanzierungsmöglichkeiten einsetzen, wobei unser TRECC-Programm als Blaupause für die künftige Zusammenarbeit dienen wird.

Das Portfolio “Learning Societies” nutzt Ansätze, die im Rahmen von TRECC und unserem Programm für frühe Kindheit entwickelt und erprobt wurden. “Learning Societies” beinhaltet drei miteinander verbundene und sich gegenseitig unterstützende Programme: “Evidence for Policy & Practice” zur Gewinnung und Anwendung von Forschung und Best Practices durch Bildungsakteure in den Zielregionen; “Building Partnerships & Practice” zur Förderung einer dynamischen Gemeinschaft verschiedener Interessengruppen, die gemeinsam Lernen und systemische Veränderungen vorantreiben; “Scaling Through Systems” zum Ausbau und Einsatz zusätzlicher Ressourcen, die politische und systemische Veränderungen vorantreiben.

Learning Minds

Die Entwicklung unseres Gehirns und unseres Wissens wird von kulturellen, sozialen, emotionalen und biologischen Faktoren bestimmt, die zu individuellen Unterschieden in der Lernfähigkeit und den Lernergebnissen beitragen. Sie beeinflussen, wie viel und wie gut Kinder lernen und wie gut sie das Gelernte auf neue Situationen übertragen können. Diese Unterschiede beim Lernen wollen wir besser verstehen und berücksichtigen.

Die Konzepte des Individualisierten und personalisierten Lernens sowie adaptiven Unterrichts haben in den Bildungswissenschaften und der pädagogischen Psychologie eine lange Tradition. Dennoch gibt es bisher nur sehr wenige empirisch belegte Erkenntnisse dazu, wie man individualisiertes Lernen und adaptiven Unterricht an Schulen umsetzen kann und unter welchen Voraussetzungen diese Konzepte wirkungsvoll sind. Viele Bildungseinrichtungen schaffen es nicht, auf individuelle Unterschiede einzugehen und Kinder umfassend zu fördern. Daher lautet eine zentrale Frage: Wie können Lernen und Unterricht für grosse Klassengrössen so ausgerichtet werden, dass gleichzeitig die individuellen Bedürfnisse der Kinder berücksichtigt werden?

Wir wollen ein besseres Verständnis dafür entwickeln, wie sich Vielfalt und individuelle Unterschiede auf das Lernen auswirken und wie man diese Erkenntnisse in der Praxis umsetzen kann. Dabei interessiert uns auch der Einsatz neuer Bildungstechnologien, die sowohl für die Anwendung in Schulen als auch für die empirische Forschung neue Möglichkeiten eröffnen.

Unser Ansatz

Mit einer Kombination aus exzellenter Forschung, sozialer Innovation und weltweitem Unternehmertum baut das Programm-Portfolio „Learning Minds“ die globale Forschungs- und Evidenzbasis aus und gestaltet die Zukunft von Lernen und Entwicklung mit. Beim Aufbau von Partnerschaften, Kooperationen und branchenübergreifenden Gruppen vertrauen wir auf unsere langjährige Erfahrung und die klügsten Köpfe. So können neue Ideen und Lösungen rund um das menschliche Lernen entwickelt werden. Gleichzeitig pflegen wir ein internationales Netzwerk führender Experten auf dem Gebiet der Entwicklung und des Lernens von Kindern.

Unser Programm-Portfolio “Learning Minds” stützt sich auf neueste Forschungserkenntnisse und ermöglicht globale und lokale Koalitionen rund um die wichtigsten Fragen der Kinder- und Jugendentwicklung. Das erreichen wir durch die folgenden Programme: die Jacobs Foundation Conference, die Klaus J. Jacobs Awards, das Jacobs Foundation Research Fellowship Program und das Jacobs Network.

Learning Schools

Bei Schuleintritt verfügen Kinder über ganz unterschiedliche kognitive, emotionale und soziale Fähigkeiten, die ausschlaggebend dafür sind, wie gut und schnell sie lernen. Da diese individuellen Unterschiede bereits früh auftreten, konzentrieren wir uns besonders darauf, Lernmöglichkeiten in den frühen Jahren und beim Übergang in die Grundschule besser zu verstehen.

Diese Unterschiede treten allerdings nicht nur beim Schulstart auf: Über die Schuljahre hinweg werden Lehrerinnen und Lehrer mit unterschiedlichen Bedürfnissen konfrontiert, die sich aufgrund der Entwicklung der Kinder auch immer wieder verändern. 

Angesichts radikaler gesellschaftlicher Veränderungen sind Lernumfelder und Bildungssysteme oft nicht in der Lage, das individuelle Lernpotenzial der Kinder zu fördern. Lehrmethoden und Lehrmittel unterscheiden sich stark. Sie sind unter anderem von den Ressourcen und der regionalen Lehrerausbildung abhängig. In ressourcenstarken Ländern, wie der Schweiz, vermitteln die Schulsysteme erfolgreich grundlegende kognitive Fähigkeiten. Sie tun sich jedoch häufig damit schwer, auf die individuellen Lernbedürfnisse der Kinder einzugehen. In ressourcenschwachen Ländern, wie der Elfenbeinküste, konnte die allgemeine Leistung der Schülerinnen und Schüler erfolgreich verbessert werden, indem der Unterricht auf die unterschiedlichen Leistungsniveaus der Kinder ausgerichtet wurde. Eines unserer erfolgreichsten Programme, Teaching at the Right Level (TarL), zeigt dies eindrucksvoll auf.

Unser Ansatz

Mit unserem Fokus “Learning Schools” unterstützen wir Schulen in der Gewinnung und Umsetzung von wissenschaftlichen Erkenntnisse sowie im Austausch und in der Anwendung von bewährten Methoden. In Zusammenarbeit mit privaten und öffentlichen Schulen sowie Forschenden wollen wir weltweit in neue Bereiche des Lernens vorstossen sowie vielversprechende Ansätze sorgfältig testen und weiterentwickeln. Wir werden Best-Practice-Beispiele aus Unterricht und Schulmanagement kodifizieren und Schulen, Behörden sowie Unternehmen und andere Bildungsanbieter systematisch bei der Anwendung unterstützen.

Unser Ziel ist die Förderung eines globalen Schulsystems, das die Entstehung und Verbreitung von Forschung und Best Practice ermöglicht, den Wissensaustausch zwischen Schulen, Schulnetzwerken und Ländern stärkt und die Einführung neuer Technologien auf aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse stützt.

Bis 2030 möchten wir mit diesen Erkenntnissen zehn Prozent aller Schulen weltweit erreichen; das sind rund 500’000 Institutionen. Dabei wollen wir Schulleitungen bei der flächendeckenden Etablierung von bewährten und erwiesenermassen wirksamen Methoden unterstützen.

Unser Portfolio “Learning Schools” besteht aus drei ineinander übergreifenden Programmen, die wir global und in ausgewählten Ländern umsetzen: “School Evidence for Adaptive Learning” (SEAL) fördert die Gewinnung wissenschaftlicher Erkenntnisse und die Anwendung durch Schulpraktiker; das “School Knowledge and Innovation Learning Lab” (SKILL) erhebt und verbreitet wissenschaftlich anerkannte Innovationen für den Unterricht; “Scientific Capital” (SciCap) fördert erkenntnisgestützte Entscheidungen von EdTech-Investoren, Kunden und politischen Entscheidungsträgern. 

Learning Societies

Lernen vollzieht sich immer in einem grösseren Rahmen. Einzelne Personen und Institutionen interagieren, lernen und entwickeln sich innerhalb ihrer Gesellschaft kontinuierlich weiter. Gesellschaften schaffen Systeme, wie beispielsweise Bildungssysteme, um individuelle Entwicklungen zu ermöglich sowie Fortschritt zu fördern und ihre Zukunft zu sichern. Doch diese Systeme funktionieren nicht immer wie beabsichtigt.

Unsere Programme, TRECC in der Elfenbeinküste und Early Childhood in der Schweiz, haben uns gezeigt, dass Änderungen auf systemischer Ebene die grösste Wirkung erzielen. Dies gilt speziell für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, aber auch für Gesellschaften ganz allgemein. 

Zwar sind häufig die nötigen Kenntnisse, Erfahrungen und Mittel für einen Wandel der Bildungssysteme vorhanden. Jedoch sind sie oft isoliert voneinander und verteilt auf Wissenschaftler und verschiedene Entscheidungsträger aus Bildung, Privatwirtschaft, Schulen, Organisationen, Verbände und Interessengruppen sowie Förderer und Investoren in verschiedenen Regionen.

Wir wollen die verschiedenen Akteure zusammenbringen und die relevanten Institutionen und Bereiche zu einem grösseren Ganzen verknüpfen. Durch einen solchen Zusammenschluss von Organisationen und Partnern, die gemeinsam agieren und Mittel einsetzen, werden die gewünschten Veränderungen eher erreicht, als dies Einzelpersonen oder einzelnen Akteuren möglich wäre.

Unser Ansatz

Mit unserem Fokus auf “Learning Societies” setzen wir uns für evidenzbasierte Entscheidungen auf politischer Ebene und in Unternehmen ein. Das Programm-Portfolio “Learning-Societies” verfolgt in ausgewählten Ländern den Aufbau von zuverlässigen und dynamischen Gemeinschaften bestehend aus unterschiedlichen Interessenvertretern und Entscheidungsträgern. Diese Gemeinschaften gewinnen und nutzen Erkenntnisse, mobilisieren Ressourcen und tragen mit Programmen, Richtlinien und Praktiken zur fortlaufenden Verbesserung von Systemen bei.

Wir wollen Koalitionen verschiedener Akteure aufbauen, um Ressourcen auszubauen und Kräfte zu bündeln sowie öffentliche und private Zielsetzungen aufeinander abzustimmen. Wir steigern das Wissen, die Kapazität und die Bereitschaft von Regierungen, Wirtschaft, Schulen und sozialen Einrichtungen, sich für wirksame Bildungspolitik und -massnahmen einzusetzen, sie zu gestalten, durchzuführen und gemeinsam auszubauen. Hierfür werden wir weiterhin Grant Matching-Mechanismen und innovative Finanzierungsmöglichkeiten einsetzen, wobei unser TRECC-Programm als Blaupause für die künftige Zusammenarbeit dienen wird.

Das Portfolio “Learning Societies” nutzt Ansätze, die im Rahmen von TRECC und unserem Programm für frühe Kindheit entwickelt und erprobt wurden. “Learning Societies” beinhaltet drei miteinander verbundene und sich gegenseitig unterstützende Programme: “Evidence for Policy & Practice” zur Gewinnung und Anwendung von Forschung und Best Practices durch Bildungsakteure in den Zielregionen; “Building Partnerships & Practice” zur Förderung einer dynamischen Gemeinschaft verschiedener Interessengruppen, die gemeinsam Lernen und systemische Veränderungen vorantreiben; “Scaling Through Systems” zum Ausbau und Einsatz zusätzlicher Ressourcen, die politische und systemische Veränderungen vorantreiben.

ÜBER DIE JACOBS FOUNDATION

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