Sind Sie hochsensibel?

Studien haben gezeigt, dass manche Menschen sensibler sind als andere. Jetzt haben Forscher einen kostenlosen Online-Fragebogen entwickelt, mit dem man die eigene Sensibilität genau prüfen kann. Der Sensibilitätstest ist Teil einer neuen Website (www.sensitivityresearch.com), die heute lanciert wurde und verlässliche, evidenzbasierte Informationen über Sensibilität bieten soll.  

Auf der Website kann man die eigene Sensibilität oder die seines Kindes mit einem kurzen Fragebogen testen. Anhand der Antworten wird geprüft, wie eine Person auf verschiedene innere und äussere Reize reagiert. Inwiefern jemand beispielsweise bemerkt, wenn sich im Umfeld Kleinigkeiten verändert haben, und ob man sich bei lauten Geräuschen unwohl fühlt oder Fernsehsendungen mit vielen Gewaltszenen vermeidet.

Professor Michael Pluess, Professor für Psychologie an der Queen Mary University in London und einer der mit der Entwicklung und Verwaltung der Website betrauten Forscher, sagte: „Unsere Website ist die Antwort auf ein wachsendes Interesse der Öffentlichkeit an der eigenen Sensibilität. Der Fragebogen basiert auf extensiver Forschung und wurde über einen längeren Zeitraum erstellt und weiterentwickelt. Die Nutzer können dem Ergebnis also auf jeden Fall trauen.”

Als sensibel bezeichnen Wissenschaftler Personen, die Reize intensiver wahrnehmen. Zwar sind wir alle zu einem bestimmten Grad sensibel, allerdings hat die Forschung gezeigt, dass man Menschen auf einer Sensibilitätsskala in drei verschiedene Gruppen einteilen kann, wobei 30 Prozent als wenig sensibel, 40 Prozent als mittelmässig sensibel und 30 Prozent als hochsensibel gelten.

Die ursprüngliche Entwicklung der Website wurde von der Jacobs Foundation finanziert.

Weitere Informationen

Lesen Sie dieses Interview mit Michael Pluess auf BOLD (Blog on Learning and Development), um mehr über die Bedürfnisse hochsensibler Kinder zu erfahren (in englischer Sprache):

“Sensitive children shouldn’t have to learn in the wrong environment”

 


Schauen Sie dieses Video an, um mehr über individuelle Unterschiede in der Sensibilität zu erfahren: (Michael Pluess für BOLD, Blog on Learning and Development, in englischer Sprache):

 

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