Monitoring der Digitalisierung der Bildung

Die Studie der Schweizerischen Koordinationsstelle für Bildungsforschung SKBF  zum Stand der Digitalisierung der Schulen  befragte 6’000 Schülerinnen und Schüler bis und mit Sekundarstufe II aus der ganzen Schweiz zum Stand der Digitalisierung.  Die Ergebnisse zeigen, dass es in der Folge der Schulschliessungen im Frühjahr 2020 in rund einem Drittel der Privathaushalte zu Neuanschaffungen von digitalen Endgeräten kam. Es besteht aber Nachholbedarf in Bezug auf die Abdeckung mit gutem WLAN in Schulen und Familien. Überraschend ist der grosse Unterschied zwischen den Sprachregionen, wobei die Westschweiz und das Tessin sich praktisch in allen Belangen signifikant von der Deutschschweiz unterscheiden – sowohl bei Neuanschaffungen, Nutzungsintensität und Nutzungsform wie auch bei den subjektiven Einschätzungen der Schülerinnen und Schüler bezüglich der Nützlichkeit digitaler Tools sowie Lernformen und der Freude im Umgang mit diesen.

Prof. Stefan Wolter, Direktor des SKBF, erklärt: “Die erste Erhebung des Monitorings der Digitalisierung der Bildung zeigt bei den Neuanschaffungen digitaler Endgeräte klar die Folgen des Fernunterrichts von 2020. Nicht so aber die Nutzung digitaler Hilfsmittel in den Schulen, die lediglich sporadisch und nur in einzelnen Fächern stattfindet.”

Zur Studie

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