Forschung hautnah erleben

Im Rahmen eines interaktiven Festaktes an der Universität Zürich wurde Professor Daphne Bavelier der Klaus J. Jacobs Research Prize 2019 verliehen. Hunderte Gäste konnten die Forschungsschwerpunkte der Preisträgerin an drei Orten für Wissenschaftsdialog hautnah erleben.  

Moderationen wie bei einer Oscar-Nacht, ein Kurzfilm, zwei inspirierende TED Talks von Prof. Daphne Bavelier und Prof. Michael Brecht sowie drei Orte für Wissenschaftsdialog machten die Verleihung des Klaus J. Jacobs Forschungspreises zu einem ganz besonderen Anlass für die internationalen Gäste.

Orte für Wissenschaftsdialog

Eine riesige Metallkonstruktion eines menschlichen Gehirns war einer der Orte für Wissenschaftsdialog, an dem sich die internationalen Gäste anhand von Filmen und Videospielen mit Professor Baveliers Forschungsthema neuronale Plastizität befassen konnten. Sie hatten die Möglichkeit, neuronale Verknüpfungen zu schaffen oder zu unterbrechen und auf diese Weise Gehirnprozesse zu simulieren, die das Gedächtnis stärken bzw. schwächen. An den anderen beiden Orten ging es um Aufmerksamkeitskontrolle und die Wissenschaft des Spielens und Lernens. Die Gäste probierten die originalen Videospiele aus, die Professor Bavelier im Rahmen ihrer Forschungstätigkeit im Labor der Universität Genf einsetzt. Um die Bedeutung des Spiels für den Lernprozess nachvollziehen zu können, testeten die Gäste Project Square. Mit diesem Spiel üben Kinder ganz ohne Bildschirm informatisches Denken.

Neuronale Plastizität und Aufmerksamkeitskontrolle

Den diesjährigen, mit einer Million Schweizer Franken dotierten Research Prize erhielt Professor Daphne Bavelier von der Universität Genf für ihre Forschung zur Förderung der neuronalen Plastizität und des Lernens durch die Nutzung von Action-Videospielen. 350 internationale Gäste aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur nahmen am 22. November 2019 an der feierlichen Preisverleihung an der Universität Zürich teil.

Seit 2019 werden die renommierten Klaus J. Jacobs Awards abwechselnd im Zweijahresrhythmus vergeben, beginnend mit dem Research Prize 2019. Der Best Practice Prize wird 2020 vergeben.

Werfen Sie einen Blick auf die Bilder.

Wir verwenden Cookies, um einen guten Webservice zu ermöglichen. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden.

OK