Luke Dowdney

Fight For Peace, Brasilien

Fight for Peace kümmert sich im Rahmen des Gesundheitswesens um Gewaltprävention, um Jugendgewalt zu verringern oder zu verhindern.

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Überblick
Fight for Peace (FFP) wurde im Jahr 2000 in der Favela Complexo da Maré in Rio de Janeiro gegründet – als Reaktion der Gemeinde auf die Rekrutierung und Bewaffnung junger Leute durch Drogenbanden. Seitdem ist FFP zu einer internationalen NGO für Jugendentwicklung angewachsen, die sich im Rahmen des Gesundheitswesens um Gewaltprävention bemüht. FFP bietet auf lokaler Ebene primäre, sekundäre und tertiäre Interventionen an, um die Gewalt unter Jugendlichen zu verringern oder zu verhindern.

Das ermöglicht mir der Klaus J. Jacobs Preis
In den vergangenen 17 Jahren hat sich FFP von einer Favela-Initiative in Rio zu einer internationalen NGO entwickelt, mit mehr als 150 Mitarbeitern. FFP stützt sich auf eine forschungsbasierte Methode, um die Prävention von Jugendgewalt auf Gemeindeebene anzugehen. Aufbauend auf diese Expertise und Erfolgsgeschichte wird FFP das Preisgeld nutzen, um wichtige Lobbyarbeit zu leisten. Damit wollen wir auf das Problem der Jugendgewalt aufmerksam machen und Mitstreiter finden, um die existierende Strategie zur Gewaltprävention auch anderen Gemeinden als Modell zur Verfügung zu stellen. Die Fördergelder werden verwendet für: mit der Lobbyarbeit betraute Mitarbeiter; die Umsetzung gezielter Social-Media-Kampagnen; die Teilnahme an internationalen Entwicklungsforen und -veranstaltungen; und den Aufbau von wichtigen internationalen Entwicklungspartnerschaften.

Positive Folgen meiner Arbeit für Kinder und Jugendliche
Durch die Lobbyarbeit wird unsere auf fünf Säulen basierende Methode breitere Anwendung finden. Sie geht das Problem der Jugendgewalt auf drei Ebenen an:
Primär: FFP bietet ein ganzheitliches, integriertes Massnahmenset (Kampfsport, Bildung, Beschäftigungsfähigkeit, Betreuung, Youth Leadership), das das körperliche und geistige Wohlbefinden aller Jugendlichen verbessert und Chancen auf Bildung und Arbeitsplätze eröffnet.
Sekundär: FFP bekämpft die Faktoren, die Jugendliche für Kriminalität und Gewalt empfänglich machen, verhilft den jungen Leuten zu höherer Resilienz gegen diese Risikofaktoren, unterstützt sie darin, Herausforderungen zu meistern und sichert ihre sozioökonomische Inklusion.
Tertiär: FFP hilft Jugendlichen, die bereits in Kriminalität/Gewalt verwickelt sind, und zeigt mit Bildung und Arbeitsplätzen nachhaltige Auswege auf.

«Junge Leute müssen gegen Risikofaktoren resilient werden.»

Von der Favela in die Welt

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