Drei Ideen für die Hochschulbildung erhalten
€650 000

Ein internationaler Wettbewerb hat neue innovative Ideen für die Hochschulbildung der Zukunft gesucht. Jetzt wurde das dritte und letzte Vorhaben bewilligt, das auf eine individualisierte Ausbildung abzielt.

Gesucht waren bahnbrechende neue Ideen für die künftige Hochschulbildung: In einem internationalen Wettbewerb hatten die Jacobs Foundation und die Jacobs University Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachrichtungen zur Teilnahme aufgefordert. 650.000 Euro stellte die Jacobs Foundation zur Förderung wegweisender Forschungsprojekte im Anschluss an die „B3 – Bildung Beyond Boundaries“ Konferenz bereit. Jetzt wurde das dritte und letzte Vorhaben bewilligt.

„Hands-On 4.0: Individualized Applied Education in the Digitalization Age” lautet der Titel des dritten Forschungsprojekts, das nach der B3-Konferenz gefördert wird. Es zielt ab auf eine individualisierte Ausbildung, die sowohl die Interessen als auch das vorhandene Wissen und die Persönlichkeit des Lernenden berücksichtigt. Entwickelt wurde es von den Professoren Andrea Censi (ETH Zürich), Ralf Bachmayer (Universität Bremen), Andreas Birk und Francesco Maurelli (beide Jacobs University). Ebenfalls gefördert wird das Projekt „Developmental Adaptive Learning Support for Physics Students“ von Dr. Jürgen Fritz, Professor für Biophysik an der Jacobs University sowie ein Vorhaben von Dr. Henrik Bellhäuser von der Johannes Gutenberg Universität Mainz mit Namen „AMIGO“ (Algorithmic Method for Intelligent Group Formation).

B3 – Bildung Beyond Boundaries

Insgesamt 30 Vorschläge gingen bei der Jury unter Führung der Züricher Jacobs Foundation ein. Der Wettbewerb geht zurück auf die internationale „B3 – Bildung Beyond Boundaries“ Konferenz an der Jacobs University im November 2018. „Die Diskussion mit den Teilnehmern hatte uns bestärkt, im Rahmen eines Wettbewerbes nach radikalen Ideen aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln zu suchen“, sagt Simon Sommer, Co-Geschäftsführer der Jacobs Foundation. Die Zusammenarbeit internationaler und interdisziplinärer Teams soll gefördert, der Schwerpunkt auf eine evidenzbasierte Bildungsforschung gelegt werden.

„Als Experimentierraum dient der Campus der Jacobs University gemeinsam mit den Studierenden und Professorinnen und Professoren“, so Pablo Zerm, Mitglied des Management Boards der Jacobs University. „Das ist sicherlich das Besondere: Es geht nicht nur um die Entwicklung von Ideen, sondern auch um die ganz konkrete Implementierung und wissenschaftliche Auswertung.“

Über die Jacobs University Bremen:
In einer internationalen Gemeinschaft studieren. Sich für verantwortungsvolle Aufgaben in einer digitalisierten und globalisierten Gesellschaft qualifizieren. Über Fächer- und Ländergrenzen hinweg lernen, forschen und lehren. Mit innovativen Lösungen und Weiterbildungsprogrammen Menschen und Märkte stärken. Für all das steht die Jacobs University Bremen. 2001 als private, englischsprachige Campus-Universität gegründet, erzielt sie immer wieder Spitzenergebnisse in nationalen und internationalen Hochschulrankings. Ihre mehr als 1400 Studierenden stammen aus mehr als 100 Ländern, rund 80 Prozent sind für ihr Studium nach Deutschland gezogen. Forschungsprojekte der Jacobs University werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft oder aus dem Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der Europäischen Union ebenso gefördert wie von global führenden Unternehmen.

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