Die Regierung der Republik Elfenbeinküste und die Jacobs Foundation wollen gemeinsam die Bildungsqualität fördern

Die Jacobs Foundation und die Regierung der Elfenbeinküste haben in Anwesenheit des Premierministers Daniel Kablan Duncan und Lavinia Jacobs, Stiftungsratspräsidentin der Jacobs Foundation, ein Memorandum of Understanding (MoU) zur Bildungsförderung in der Republik Elfenbeinküste unterzeichnet.

Zürich, 01. November 2016In diesem MoU bekräftigen beide Parteien ihre Entschlossenheit, die Lebensbedingungen der Bevölkerung zu verbessern, indem sie Kindern und Jugendlichen hochwertige Schul- und Ausbildung ermöglichen. Auf diese Weise sollen die nächsten Generationen die notwendigen Kompetenzen erlangen, um ihr persönliches und berufliches Potenzial bestmöglich ausschöpfen zu können.

Wie zahlreiche andere Entwicklungsländer ist auch die Republik Elfenbeinküste mit der «globalen Bildungskrise» konfrontiert. Das Bildungsniveau der Schülerinnen und Schüler im Land ist nach wie vor niedrig. Gründe hierfür sind unter anderem mangelnde Ressourcen, inadäquate Lehrpläne und ungeeignete oder mangelhaft umgesetzte pädagogische Methoden sowie Misswirtschaft.

Bildungsministerin Kandia Camara begrüsste die Unterzeichnung des MoU und die damit verbundene Förderung der Bildung. Sie sagte: «Die Bestrebungen kommen zur richtigen Zeit, denn wir haben die obligatorische Anwesenheitspflicht in der Schule neu auch im Nationalen Entwicklungsplan verankert.»

«Die Bildung zu transformieren ist eine gigantische und komplexe Aufgabe, für die es innovative Ansätze und eine systemische Veränderung braucht», erklärt Fabio Segura, Leiter Internationale Programme bei der Jacobs Foundation. Für die Bewältigung von solch komplexen Herausforderungen brauchen die traditionellen Instanzen des Bildungswesens nach Einschätzung der Jacobs Foundation die Unterstützung durch neue Akteure, insbesondere philanthropische Stiftungen und die Privatwirtschaft.

Beim Kreis der Familie beginnen

Mit dem MoU legen die Jacobs Foundation und die Regierung der Elfenbeinküste fest, welchen Beitrag sie im Rahmen des Bildungsförderungsprogramms «TRECC» (Transforming Education in Cocoa Communities) leisten werden. Das mit einem Startkapital von CHF 50 Millionen ausgestattete TRECC-Programm, wurde von der Jacobs Foundation am 17. Februar 2016 in Abidjan lanciert. Die Regierung der Elfenbeinküste will das Programm aktiv unterstützen, indem sie unter anderem auf gewonnene Erkenntnisse aufbauen und sich mit einem finanziellen Beitrag beteiligen will.

Thematisch liegt der Schwerpunkt des TRECC-Programms auf der Qualität der Bildung – angefangen beim Kreis der Familie, wo Eltern die Kreativität und das Wissen ihrer Kinder fördern, über das Erlernen von grundlegenden Fähigkeiten wie Lesen und Rechnen bis hin zur Berufsausbildung. Geographisch konzentrieren sich die TRECC-Projekte, die durch Unternehmen der Kakao- und Schokoladeindustrie mitfinanziert werden, auf Gemeinden in Kakaoanbaugebieten.

Über das TRECC-Programm
Weitere Informationen über das TRECC-Bildungsförderungsprogramm (Transforming Education in Cocoa Communities)

Medienkontakte:
Jacobs Foundation: Alexandra Güntzer, alexandra.guentzer@jacobsfoundation.org, +41 79 821 74 29