Best Practice Prize 2017

Millionen Kinder weltweit leben in Kriegsregionen. Bei bewaffneten Auseinandersetzungen werden die Rechte von Kindern oft massiv verletzt: ihr Recht auf Schutz vor Gewalt, ihr Recht auf ein würdevolles Leben, ihr Recht heranzuwachsen und ihr volles Potenzial zu entfalten. Kinder in Kriegsgebieten sind häufiger von Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS), Depressionen, Angststörungen und Verhaltensauffälligkeiten betroffen. Als Folge davon, können diese Kinder ein geringes Selbstwertgefühl und das Vertrauen in andere Menschen und den Glauben an die Zukunft verloren haben.

War Child setzt sich für die Verbesserung der Lebenssituation von Kindern in Kriegsregionen ein. Die Programme der Organisation sollen den Betroffenen helfen, ihr Selbstwertgefühl zu stärken und positive Beziehungen zu Gleichaltrigen, Familienangehörigen und anderen Mitgliedern der Gemeinschaft aufzubauen. Mit einer positiven Grundhaltung können die Kinder ihre eigene Zukunft gestalten und zu einem friedlichen Miteinander in ihrer Gemeinschaft beitragen.

Stärkung der Resilienz und Entwicklung von Mitgefühl

Es geht War Child darum, dass Kinder in einer friedlichen Welt aufwachsen können, frei von Angst und Gewalt. Zwar gibt es für jede Intervention ganz bestimmte Zielsetzungen, doch das übergeordnete Ziel der Organisation ist ein allgemeines Betreuungssystem zum Aufbau emotionaler Resilienz und zur Förderung des psychosozialen Wohlergehens von Kindern. So entstehen bessere Beziehungen zu und ein stärkeres Mitgefühl mit Gleichaltrigen, Familienangehörigen und anderen Mitgliedern der Gemeinschaft.
Mit dem Preisgeld wird War Child die eigenen Programme weiterhin sorgfältig testen und evaluieren, um evidenzbasierte Interventionen zu schaffen, die nach Bedarf erweitert oder von anderen Organisationen eingesetzt werden können.

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