Wie werden wir künftig arbeiten?

Richtig gestaltet stärkt der digitale Wandel die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und die Arbeitsmöglichkeiten von Mitarbeitern. Eine Gruppe von Wissenschaftlern und Personalvorständen führender deutscher Unternehmen hat am 29. Juni im Bundeskanzleramt das Diskussionspapier „Arbeit in der digitalen Transformation“ vorgestellt.

Im Human-Resources-Kreis (HR-Kreis) haben Personalvorstände und Vertreter aus der Wissenschaft erörtert, wie Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Sozialpartner und Gesetzgeber neue Arbeitsformen gestalten sowie attraktive Arbeitsplätze schaffen und sichern können.

„Die digitale Transformation ist kein Selbstläufer, sondern muss aktiv gestaltet werden. Drei Aspekte sind dabei besonders erfolgskritisch: die Agilität der Organisation, lebenslanges Lernen und zukunftsorientierte betriebliche Mitbestimmung“, sagt Joh. Christian Jacobs, Ehrenpräsident der Jacobs Foundation.

In dem vorliegenden Diskussionspapier veranschaulicht der HR-Kreis die zentralen Herausforderungen in diesen Handlungsfeldern und formuliert Vorschläge, wie sich betriebliche Ansätze, gesetzliche Regelungen und Verfahren zur Mitbestimmung für eine gelingende Transformation weiterentwickeln lassen.

Die Mitglieder des HR-Kreises sind in der Mehrzahl Personalvorstände führender deutscher Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Gastgeber sind die acatech Präsidenten Henning Kagermann und Dieter Spath sowie Joh. Christian Jacobs, Ehrenpräsident der Jacobs Foundation und acatech Senator.