Johann Jacobs Museum

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Am 27.11.1984 eröffnete Klaus J. Jacobs in Zürich das von ihm gegründete Museum unter dem Namen „Jacobs Suchard Museum“. Nach dem Verkauf von Jacobs Suchard an Philipp Morris im Jahr 1990 ging der Bestand des Museums in die Jacobs Foundation über. In der Folge erhielt das Museum seinen heutigen Namen: Johann Jacobs Museum. Dieser erinnert an den Grossonkel des Museumsgründers, Johann Jacobs (1869-1958), der im Jahr 1895 mit der Eröffnung seines „Specialgeschäft in Caffee, Thee, Cacao, Chocoladen und Biscuits“ in Bremen den Grundstein zu dem erfolgreichen Jacobs Kaffee-Imperium gelegt hatte.

Vom Kaffee zu globalen Handelswegen

Im Zuge des Umbaus des Jacobs Hauses (von 2011-2013) erhielt das als Kaffee-Museum bekannte Johann Jacobs Museum unter seinem neuen Direktor Roger Martin Buergel eine inhaltliche Neuausrichtung. Seit 2013 widmet es sich der komplexen Geschichte der globalen Handelswege – aufgearbeitet und veranschaulicht am Leitfaden von Kaffee und Kakao, aber auch verwandter Handelsgüter wie Erdöl, Kautschuk, Diamanten, Baumwolle und Tabak, die zur Grundausstattung der Moderne zählen.
Neu am Konzept des Johann Jacobs Museums ist, dass die Ausstellungsserien nicht vorgegeben werden, sondern im Austausch mit verschiedenen Gruppen erarbeitet werden, die ihre eigenen Erfahrungen und Interessen in die Themen hineintragen.

Damit betritt das Johann Jacobs Museum konzeptuell Neuland. Zwar gibt es bereits zahlreiche Museen für Handel, Völkerkunde, Kolonialgeschichte sowie europäische und aussereuropäische Kunst – aber eben (noch) kein Museum, das sich ausschliesslich den dramatischen Verflechtungen unserer globalen Lebenswelt widmet.

Website: www.johannjacobs.com